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Lightroom 4 und Photoshop CS5

Details Process Version 2012Seit wenigen Tagen ist nun Lightroom 4 verfügbar und so einige Nutzer dürften zwischenzeitlich umgestiegen sein.
Eine der wesentlichen Neuerungen ist die überarbeitete RAW-Engine, die nun mit der Adobe-eigenen Bezeichnung Process-Version 2012 daherkommt.
Vielen dürfte aufgefallen sein, dass die Zusammenarbeit zwischen Lightroom 4 und Photoshop CS5 ein wenig hakelig ist, sprich Camera RAW ist nicht in der Lage RAW-Bilder, die in Lightroom mit der Process-Version 2012 bearbeitet wurden, vernünftig zu öffnen.
Dabei wird dem Nutzer die Lösung angeboten, das Lightroom eine TIFF/PSD oder JPG-Datei erstellt und diese dann in Photoshop geöffnet wird. Für die meisten Anwender ist das sicherlich eine gangbarer Weg, bis Photoshop CS6 oder zumindest Camera 7.0 veröffentlicht wird.
Was aber, wenn die RAW-Datei beispielsweise als Smart-Object oder im Rahmen eines HDR-Projekts geöffnet werden soll? Dann klappt dieser Workaround nicht mehr.

Die Entwickler bei Adobe haben dieses Problem offensichtlich erkannt und haben Camera RAW 6.7 als Release Candidate bei Adobe Labs veröffentlicht. Diese Version bietet zwar noch nicht alle Einstellregler, die unter Lightroom verfügbar sind, ist aber doch in der Lage, die Daten der Process-Version 2012 vollständig zu interpretieren. Biem Öffnen aus Lightroom heraus, wird zwar nach wie vor eine Versionswarnmeldung angezeigt, die aber nun ignoriert werden kann.
Inwieweit durch das dereitige Fehlen der Einstellregler der sinnvolle Einsatz für Smartobjects gegeben ist, ist allerdings fraglich.

Camera RAW 6.7 RC1 ist hier zu finden: http://labs.adobe.com/technologies/cameraraw6-7/

Leitfaden für Adobe Camera Raw 6.1

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Wem Adobe Camera RAW bisher ein Buch mit sieben Siegeln war und die Vielzahl der Regler verwirrend fand, findet eventuell auf der Homepage von X-Rite Abhilfe.
Dort steht ein 41-seitiger, englischsprachiger Leitfaden als PDF-Datei zum Download bereit, der die Funktionen von Camera RAW 6.1 hinreichend erklärt. Bezüglich der Bedienung und der Einstellmöglichkeiten gibt es zur aktuellen Version 6.5 von Adobe Camera RAW keine Unterschiede.
Der Leitfaden ist auch weitestgehend auf Adobe Photoshop Lightroom übertragbar. Auch wenn dort die Regler an anderer Stelle zu finden sind, so steckt unter der Oberfläche der selbe RAW-Converter.
Viel Spass und Erfolg beim Durchstöbern des Dokuments.

Hier gehts zum Download.

Sind Sie ein "Schwarzseher"?

Details Zugegeben eine mehrdeutige Frage, wie sie auch aus dem Munde eines GEZ-Mitarbeiters stammen könnte. Aber seien Sie versichert, dass ich mich in keinster Weise für Ihr Fernsehverhalten interessiere.

Um eine bestmögliche Farbdarstellung für Bildbearbeitung zu erreichen, ist es zwischenzeitlich auch unter ambitionierten Fotografen üblich, seinen Bildschirm zu kalibrieren. Auch auf verhältnismäßig schlechten Monitoren kann hier ein Ergebnis erreicht werden, das eine relativ konsistente Farbwiedergabe zwischen Ausbelichtungen und der Bildschirmanzeige erlaubt.

Eine Kalibrierung kann aber nicht alle Schwächen eines Anzeigegerätes korrigieren. Hierzu zählen mitunter der Schwarzpunkt und die Gradation in den Tiefen. Dies liegt unter anderem daran, dass die bezahlbaren Kolorimeter in den dunklen Bereichen nicht die selbe Messgenauigkeit erreichen wie in den hellen und der Schwarzpunkt selbst eine hardwareseitige Limitierung des Monitors darstellt.

Um sicher sagen zu können, ob in den Tiefen noch Zeichnung vorhanden oder der schwarze Hintergrund auch wirklich schwarz ist, sollte man wissen, ab wann man auf seinem Bildschirm Grauwerte von Schwarz unterscheiden kann. Hierzu habe ich ein kleines Testbild erstellt, auf dem die Ziffern von 1 bis 9 auf schwarzem Hintergrund zu sehen sind. Die Helligkeit der Ziffern entspricht den Grauwerten von 1% bis 9%.

Sollten Sie die "1" nicht finden, ist das aber kein Grund, gleich in Panik zu verfallen und einen neuen Monitor zu kaufen. Bei Abzügen ist ein Grauwert von 1% (RGB: 3,3,3) auch noch nicht von schwarz zu unterscheiden. Ab 2% (RGB:5,5,5), spätestens jedoch bei 3% (RGB: 8,8,8) kann eine Unterscheidung bei qualitativ hochwertigen Prints bereits möglich sein. Also sollte auch der Bildschirm diese Differenzierung liefern können. Lassen Sie sich überraschen!
 



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